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Herbstregatta H-Boot / Aquila Jubiläumsregatta / Litzlberger Zuckerdose h26

37 Boote mit 90 Seglern – Es wurde ihnen was geboten!!

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Von 23.08. bis 24.08.2014 trafen sich H-Boot, Aquila und h26 zur Herbstregatta, Aquila Jubiläumsregatta und der Litzlberger Zuckerdose. Elf H-Boote, 17 Aquilas und neun h26 (bei den h26 sind leider wieder ein paar ausgefallen, aus welchen Gründen auch immer!!!). Ein sehr schönes Feld und eine Menge an wind- und wetterfesten Segler. Weder die immer wieder über sie ziehenden Regenfronten, noch der böige SW Wind mit unangenehmer Welle, konnten sie vom Segeln abhalten. Es war sehr kalt und immer wieder nass.

Samstag, erster Start um 13:00 Uhr, da gab es kurz noch AB, der Wind war noch zu schwach. Mit den ersten aufkommenden Winden um ca. 14:00 das Allgemeine Auslaufen – der WFL verholte den Tross ans Ostufer. Mehrere Dreher zauberten Besorgnis erregende Runzeln auf die Stirne der beherzten Helfer. Der erste Startschuss erfolge nach kurzem Leiden um 16:26, fast in der Seemitte exakt vor unserer Anlage. Recht zügig wurden die drei Klassen losgeschickt – welche sich durch mehrere Regenfronten kämpften. Windige 16°C forderten die Sportler heraus. Zwei Wettfahrten konnten abgehalten werden – aufgrund der enormen Strecke reichten zwei Ringer’l zu einer gültigen Wertung. Früher Abend, um dreiviertel sieben liefen dann die ersten Boote wieder im sicheren Hafen ein. Der Temperatursturz aber setzte sich am Sonntag bis ca. 10:00 fort, wo letztendlich mit 11.3°C ein kläglicher Tiefpunkt erreicht wurde, der den anwesenden Seglern schmerzlich den nahende Herbst in Erinnerung rief.

 

Sonntag, Auslaufen um 11:00h. Die Wettfahrtleitung feuerte fast Pünklich aber mit Genuss den ersten Startschuss ab – die unbedingt notwendigen, noch ausstehenden drei Wettfahrten ließen sich gerade noch durchführen – der auffrischende Wind steigerte ich bis auf 6 Beaufort. Der Wind war in rauhen Mengen am See verteilt, was doch bei einigen Booten zu „Did not finish“ bzw. in weiterer Folge zu einem „Did not start“ führte. Bei den h26 konnten sechs der neun Boote alle fünf ausgeschriebenen Wettfahrten bestreiten; Bei den H-Booten erreichten immerhin sechs von elf Booten die letzte Ziellinie. So strichen mehrere Teams vorzeitig die Segel – gar keine schlechte Idee! Unterkühlung und Starkwind forderten alle Sportler bis an die Grenzen heraus.

Dramatisch wirkte sich der Stark-Wind bei den Aquilas aus – von 17 Booten konnten bei der fünften Wettfahrt nur sieben ohne gröbere Mängel an Schiff und Besatzung von der Wettfahrtleitung an der Ziellinie registriert werden. Eine Aquila musste wegen Ruderbruch aufgeben, zwei kenterten, eine davon war auf die Hilfe der Wasserrettung angewiesen. Wie man gesehen hat, ist es kein Fehler den Salzzünder regelmäßig zu erneuern. Erschwerend beim Aufrichten einer Aquila ist deren Eigengewicht, wobei es unter Insidern als Kunststück gewertet wird, wenn eine Aquila, die mit Hilfe eines Kenterballs am Durchkentern gehindert wird, wieder aufgerichtet und „leer gesegelt“ werden kann. Einen herzlichen Dank an dieser Stelle den Helfern und der Wasserrettung für den Notfalleinsatz.

 

Jubiläumspokal thumbnailpokal ohne SchildAquila Jubiläumspokal

Die Aquila Klassenvereinigung feierte, im Rahmen der Regatta Veranstaltung im SCK, sein 40 Jähriges Regatta-Jubiläum. Die erste Klassenregatta wurde – genau wie vor 40 Jahren – ebenfalls im SCK ausgerichtet. Aus diesem erfreulichen Anlass wurde der Aquila Jubiläumspokal vom SCK Mitglied Christian Kimmeswenger gestiftet, welcher heuer erstmalig an Raoul Otter verleihen werden konnte.

Ergebnisse: Litzlberger Zuckerdose h26

  1. AUT 32 – Schöfmann Thomas, Moser Barbara und Hauer Albert, (SCT) LM von OÖ
  2. GER 271 – Schwarz Josef und Schwarz Florian, (SYC)
  3. AUT 312 – Zach Thomas und Hamminger Johannes, (SCA)

Ergebnisse: Herbstregatta H-Boot

  1. AUT 252 – Deimling Hermann, Deimling Jörg und Lobmayr Hermann, (SVA) LM von OÖ
  2. AUT 234 – Schibany Hans Joachim, Korntner Walter und Boucek Karl, (SCA)
  3. AUT 233 – Kreuzer Reinhard, Appl Wolfgang und Loidl Christian, (SCE)

Ergebnisse: Jubiläumsregatta Aquila

  1. AUT 200 – Otter Raoul und Maria, (YCO)
  2. AUT 213 – Kalhamer Martin und Christine, (SSC)
  3. AUT 29 – Wallisch Fritz und Leonardelli Bernhard, (YESStP)
  • Einen besonderen Dank möchten wir unserer Eva Hirschböck ausrichten, welche es geschafft hat 3 Bootklassen mit einer respektablen Anzahl an Crewmitgliedern organisatorisch unter einen Hut zu bringen. Das ist nicht immer einfach, vielen Dank hierfür!
  • Wir bedanken uns recht herzlichen bei Wettfahrtleiter Georg Schöfmann und seinen Helfern: Anton, Günter und Gerti Storf, Helmut Hofstetter, Christian Luft, Karina Seydl, Herbert Gadermeier und Eva Maria im Sekretariat.
  • Unser Clubmitglied Günther Storf war nicht nur beim Legen der Bojen sehr hilfreich, sonder zeichnet auch für die ausgezeichnete Fotos verantwortlich. Respekt!
  • Vielen Dank an den SVW-YC, Stefan Binder und Heinz Gebetsroiter, sie haben uns mit deren dem Startschiff ausgeholfen. Unser treuer Carli ging leider 2 Tage vor der Regatta auf Grund und der Motor  musste zur Reparatur. Unser treues Startboot sank nicht im See, sondern bevorzugte den Grund in seiner Box. Das Boot hat Charakter!
  • Vielen Herzlichen Dank auch an die Wasserrettung, die mit ihrem Einsatzboot die Regatta unter Beobachtung hatten und bei der Bergung der gekenterten Aquila zur Verfügung standen.
  • Herzlichen Dank an Jachtservice Gebetsroither und die h26 Klassenvereinigung für die Spende von je einem Fass Bier!!!
  • Ob eine Veranstaltung als gelungen bezeichnet wird hängt von vielen Faktoren ab; Insofern trägt unser Club-Restaurant einen gewichtigen Anteil für das Renommée des Veranstalter SCK bei! Der Dank gebührt dem kompletten Restaurant Team, welches sich wieder äußerst professionell präsentiert hat.

 

Christian Kimmeswenger, am25.08.2014

 

 

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Ein Gedanke zu „Herbstregatta H-Boot / Aquila Jubiläumsregatta / Litzlberger Zuckerdose h26

  1. Stephan Beurle sagt:

    Das „Video“ ist einfach super!!! Danke Christian für diese technische Umsetzung.

    LG Stephan

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