Jährlich zählen die 12- und die 24-Stunden Regatta im UYCAs zu den Highlights in der Regattasaison am Attersee. Bereits am Freitag vor der Veranstaltung war reges Treiben im SCK erkennbar, als an mehreren Booten die Teams die letzten Vorbereitungen trafen. Segel wurden getauscht, Leinen erneuert und Lebensmittel & Getränke eingebunkert.

Der Start erfolgte planmäßig am Samstag, den 7. Juli um 08:00 Uhr vor dem UYCAS bei mäßigem Wind. Die Wahl der richtigen Taktik und die Trimmqualitäten waren am ersten Schlag nach Stockwinkel gefragt. Das Feld zog sich in die Länge. Nach einem kurzen Platzregen frischte der Wind auf und so kamen auch die langsameren Boote gut in Fahrt.

Bis exakt 20:00 Uhr legten die Brüder Eitzinger (SCATT) auf ihrem Tornado fast 60 Seemeilen zurück und gewannen so die 12-Stunden Wertung nach gesegelten Meilen. Die ESSE 850 von Steuermann Moritz Strauch (SCK) schaffte die drittlängste Distanz. Nach berechneten Meilen sicherte sich die Sonderklasse „Panther“ von Thomas Stelzl (UYCAs) den Titel.
Auch die restlichen SCK-Boote schlugen sich wacker und überzeugten mit ihren Leistungen:
- Georg Felber (Storm26) wurde 29. nach berechneten und 38. nach gesegelten Meilen
- Bernd Preininger (h26) … 31. / 33.
- Josef Immler (h26) … 38. / 36.
- Bernhard Strauch (h26) … 39. / 37.

Für die beiden SCK-Boote von Moritz Strauch und Bernhard Strauch ging es nun in die zweiten 12 Stunden. Bei Vollmond wechselten sich gute Segelwinde mit Windlöchern, speziell vor der Wettertonne Attersee ab. Stark drehende Wind und aufkommende Müdigkeit erschwerten die Bedingungen zudem.

An der Spitze des 14 Boote umfassenden Feldes lieferten sich die Boote von Moritz Strauch, Tobias Böckl (Cello Due) und Flo Gföllner bis Sonntag 08:00 einen spannenden Dreikampf.


Das SCK-Team Moritz Strauch, Elena Strauch und Anna Truttenberger sicherte sich am Ende mit einer taktisch und seglerisch überzeugenden Leistung sowohl die Wertung nach berechneten Meilen, als auch nach gesegelten Meilen. Dabei lag das Team beachtliche 23,5 von 24 Stunden an der Spitze des Feldes!

Bernhard Strauch erreichte mit seinem Sohn Johannes Strauch gesegelt den 8. und berechnet den 7. Endrang.

Wir gratulieren unseren erfolgreichen Seglerinnen und Seglern von ganzem Herzen!