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Herbstregatta FD 2015

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Von 5.09. – 6.09.2015 trafen sich 8 wetterfeste FD Segler beim SCK.

Der Wetterbericht war miserabel, deshalb blieb ein gemeldeter gleich zu Hause. Am Samstag hätte es aber schlimmer kommen können. Mit relativ wenig Wasser von oben (Vorhersage war Dauerregen) und Wind SW – W mit 7 – 13 Knoten konnten drei Wettfahrten gefahren werden.

Unangenehm für Segler und Wettfahrtleitung war die Welle, die sich bei diesem Wetter immer aufbaut. Man wurde ganz schön durchgeschüttelt. Es gab auch zwei Kenterungen. Eisenhart wurde wieder aufgestellt und weitergesegelt.

Bei heißer Suppe, sehr gutem Tafelspitz mit Beilagen, und einem Stück Kuchen, konnten sich die Segler wieder aufwärmen und Kräfte für Sonntag sammeln. Die brauchten sie auch!!!

Sonntag – Morgen, nach einer Abstimmung, beschlossen die FD Segler trotz Schlechtwetter an den Start zu gehen. Sie wollten den Streicher noch fahren.

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Zuerst sah es noch ganz gemütlich aus. Flaches Wasser und 7 – 8 Knoten. Einer blieb trotzdem gleich im Hafen und machte sich auf den Heimweg. Sieben fuhren raus. Zwei machten kurz vor dem Start einen Rückzieher und fuhren wieder in den Hafen. Der Wind frischte immer mehr auf. Mit jungen unerfahrenen Vorschotern wurde es zu gefährlich. Sicherheit geht vor! So waren es nur noch fünf.

Start zur ersten Regatta, 10:00 Uhr. Bei 13 Knoten – Start, noch keine Gefahr. Es sah gut aus. Dann legte der Wind immer mehr zu, beim ersten Mal bei der Leetonne hatten die Spitzen schon 17 Knoten.

Das war noch nicht genug. Im Windschatten des Buchberges bei der Luvtonne waren es nur 6 – 8 Knoten, etwas Zeit zum Ausschnaufen, Spi setzen, der Spischenkel hatte es dann in sich. In den Boen frischte der Wind immer wieder auf über 20 Knoten (gemessen 23,5) auf.

Zwei Mannschaften konnten sich absetzen, der Rest musste ganz schön kämpfen. Einer fuhr nur noch ohne Spi, vernünftig mit unerfahrener Crew. Das anstrengende war, dass Windspitzen sich immer wieder mit stark nachlassenden Wind abwechselten. Dazu die Welle – in einer Jolle sehr unangenehm. Es gab keine Kenterung, alle wussten wie man einen FD bei so einem Wetter durch das Wasser jagt.

20150905-DSC_1487-2Da der Wetterbericht  noch mehr Wind prophezeite, und der Regen immer stärker wurde entschlossen sich Wettfahrtleiter Wolfgang Hirschboeck und seine Crew diese Wettfahrt zu Ende zu fahren, dann aber die Segler in den sicheren Hafen zu schicken. Es wurde für Jollen zu gefährlich (die SCK – Wetterstation zeigte Windspitzen, am Samstag mit 26,9 und am Sonntag mit 27,8 Knoten, da waren aber schon alle im Hafen).

Bei der Siegerehrung um 13:00 sahen die Mannschaften schon wieder ganz munter aus.

Den Sieg holten sich:
AUT 25, Holzinger Jacob und Srienz Paul mit vier ersten Plätzen.

Auf dem zweiten Platz:
AUT 44, Leimgruber Roland und Oswald Thomas, mit den Plätzen, (3), 2, 2, 2.

Auf dem dritten Rang,
AUT 5, Altmeister, mit über siebzig Jahren, Zorn Fred und Schober Erich auf den Rängen, 2, 3, (6), 3.

Wir gratulieren allen ganz HERZLICH und sagen Danke für ihr Kommen!!!

Sonntag 15:00- Alles vorbei – Sonne – Wind  immer noch mit über 20 Knoten (14:55 -23,5)

Danke an Wettfahrtleitung und Crew, ( Wolfgang, Anton, Eva, Christian und Monika Kimmeswenger (es war ihr erster Einsatz auf der Barbara, und sie waren ein sehr gutes Team) Til Kecht und Georg Sass.
Vielen Dank an Küche und Service, es war alles hervorragend. Wir freuen uns auf 2016.

FD-Segler sind faire Segler, es gab keinen Protest, Danke trotzdem an Stephan Beurle, Bernhard Kreutzer und Björn Gilhofer die als Jury eingetragen waren.

Fotos unter: Galerie

Ergebnis:

E.Hirschboeck, am 7.09.2015

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