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SCK-INTERVIEW: Die neuen Oberbootsmänner legen los.

Die neuen Oberbootsmänner Gerald Truttenberger und Bernhard Strauch starten mit einem ambitionierten Programm in die Segel-Saison 2022. Stefan Hauer hat das neue Team für die SCK-News zum Interview gebeten und einige Neuerungen in Erfahrung gebracht. Die Regattaförderung wird auf neue Beine gestellt und der SCK startet mit Freitagsregatten ein neues Format. 

SCK-News: 
Lieber Gerald, lieber Bernhard, wir sitzen hier am windigen Attersee, draußen ist ein Schneegestöber nach dem anderen. Könnt Ihr bei dem Wetter an Segeln denken?


Gerald Truttenberger: 
Danke für Deine Einladung zu diesem Interview. Auch wenn es nicht danach aussieht, aber die neue Saison steht unmittelbar bevor. Unsere Nachwuchsteams im 420er brechen Mitte Februar ins Trainingslager nach Portoroz auf. Ja und mit Anfang April kommen die ersten Boote in den Club und unsere Steganlage füllt sich nach und nach. 

Bernhard Strauch:
Wenn Wind ist und ich blicke auf den Attersee, denke ich immer ans Segeln. Wir stecken auch mitten in der Vorbereitung für die Saison 2022, da ist Segeln immer präsent.

SCK-News:
Hand aufs Herz, wie waren die ersten Monate als Oberbootsmänner? Wie geht es euch mit der neuen Aufgabe und auch miteinander?


Bernhard Strauch: 
Wir freuen uns beide sehr über die Aufgaben und arbeiten in enger Abstimmung die Themen ab. Natürlich sind wir manchmal unterschiedlicher Meinung – klar, das gehört dazu. Aber im Endeffekt erzielen wir immer eine gute Lösung. Es stehen ja nicht wir im Vordergrund, sondern der Club.

Gerald Truttenberger: 
Dem kann ich mich nur anschließen. Die letzten Wochen waren intensiv. Neben der Gestaltung des Regattakalenders für 2022 inklusive Ausschreibungen und Terminkoordinierungen, haben wir die Regattaförderungen für die vergangene Segelsaison abgerechnet und an Sitzungen des Vorstands teilgenommen. Wenn man diese Tätigkeiten das erste Mal erledigen darf, geht schon einige Zeit drauf. Aber, der Vorstand und andere Clubmitglieder unterstützen uns wirklich gut. 

Bernhard Strauch: 
Die Weiterentwicklung der Richtlinie zur Regattaförderung war uns in den vergangenen Wochen ein besonderes Anliegen und hat auch viel Zeit beansprucht.

SCK-News: 
Neue Richtlinie zur Regattaförderung, erzählt mehr darüber!

Gerald Truttenberger: 
Bernhard und ich sind angetreten, um dem sportlichen Segeln im Club wieder eine entsprechende Bedeutung zu geben. Wir werden durch unser Tun und Handeln Clubmitglieder bestärken und motivieren, sich am Regattageschehen aktiv zu beteiligen. Die Richtlinie zur Regattaförderung ist in diesem Sinne ein wichtiges Instrument.

Bernhard Strauch: 
Genau. Die alte Richtlinie war gut, hat jedoch in der Erreichung unserer Förderziele nicht den gewünschten Effekt erzielt. In den Jugendlichen und Junioren sehen wir die Zukunft unseres Clubs, demnach werden wir sie noch stärker als bisher fördern. Besondere Leistungen, wie zB. Staatsmeistertitel oder Erster der Bestenliste, waren in der alten Richtlinie nicht berücksichtigt, hierfür gibt es nun einen eigenen Fördertopf. Ja und um die Teilnehmerzahlen beim Attersee Cup und der Long Distance Challenge zu steigern, haben wir eine Nenngeldförderung neben „Schwerpunktregatten aufwärts“ auch für diese Regatten vorgesehen.

SCK-News: 
Im Gegensatz zum letzten Jahr, wurde die Nenngeldbefreiung für die Teilnahme an SCK-Regatten reduziert. Ist das nicht ein Widerspruch?

Bernhard Strauch: Die Nenngeldbefreiung bleibt für Jugendliche und Junioren unverändert bestehen. Alle anderen Mitglieder müssen Nenngeld bezahlen, können dahingehend jedoch am Jahresende um Regattaförderung ansuchen. Wir mussten auch feststellen, dass trotz der Befreiung die Bereitschaft an Regatten teilzunehmen, nicht signifikant gestiegen ist.

Gerald Truttenberger: 
Dafür wurde für das Jahr 2022 die Gesamtfördersumme auf € 5.000,– erhöht. Anteilig aufgeteilt auf die eingereichten Förderansuchen schaffen wir einen Beitrag, der zwar nicht die tatsächlichen Kosten abdeckt, aber in jedem Fall gut unterstützend wirkt.



Oberbootsmänner: Gerald Truttenberger (li.) Bernhard Strauch (re.)


SCK-News: 
Zum Abschluss noch eine letzte Frage: Die Segelsaison 2022 steht vor der Tür, was erwartet uns?
Gerald Truttenberger: 

Ab der Segelsaison 2022 werden wir als wesentliche Neuerung Freitagsregatten veranstalten. Dieses Format ist in mehrerlei Hinsicht interessant: Wir bieten unseren Mitgliedern die Möglichkeit, Schritt für Schritt ins Regattasegeln einzusteigen, sich mit anderen Mitgliedern zu vernetzen und so neue Boote kennenzulernen. Ja und schlussendlich sollen diese Regatten das Clubleben positiv beleben.

Wir beabsichtigen, die Freitagsregatten gemeinsam und abwechselnd mit unserem Nachbarclub, dem SSCS zu veranstalten und hoffen auf zahlreiche Teilnahmen.

Bernhard Strauch:
Der Spaß steht bei diesen Regatten zwar im Vordergrund, aber wir hoffen, dass sich auch interessante und spannende sportliche Vergleiche ergeben werden. 

Für Anfang der Saison planen wir dahingehend eine gesonderte Info, vielleicht auch im Rahmen eines Informationsabends. Den Termin müssen wir noch fixieren. Bei diesem Termin würden wir gerne die bestehenden Projekte erklären und hoffen auf neue Ideen und rege Teilnahme von Seiten der Clubmitglieder.

SCK-News: 
Ich sehe an Arbeit wird es Euch nicht mangeln. Danke Euch beiden für das Gespräch.








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